Aus DIHK-Gründerreport 2006 mit dem Titel:
„Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV“.
"Die IHKs gehen davon aus, dass ein Großteil der neuen Unternehmen
wegen mangelhafter unternehmerischer Qualifikationen scheitern wird",
berichtet DIHK-Präsident Braun. So ist beispielsweise der Anteil der
Gründer, die ihre eigene Produktidee nicht klar benennen können, im
Vorjahresvergleich von 34 auf jetzt 41 Prozent gestiegen.
Im Jahr 2005 war die Suche nach einem Ausweg aus der Arbeitslosigkeit das Hauptmotiv zur
Existenzgründung in Deutschland.
Defizite bei der Unternehmensgründung
BUSINESSPLÄNE - QUALITÄT AUF TALFAHRT
1. Mehr Mängel in Geschäftskonzepten
Entgegen mancher Erwartungen haben die
Verschärfungen bei der Gründungsförderung
für Arbeitslose nicht zu einer Qualitätsverbesserung
der Businesspläne von Existenzgründern
geführt. In nahezu sämtlichen
Bereichen beobachten die IHKs sogar eine
im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Qualität:
63 Prozent aller Existenzgründer weisen
qualifikatorische Defizite im kaufmännischen
Bereich auf (Preiskalkulation /
Kostenrechnung, betriebswirtschaftliche
Planrechnungen) – nach 58 Prozent im
Vorjahr.
(Quelle:DIHK-Gründerreport 2006 05/06)